|
2.
Trainingslager in Schlagl/Raach
Bericht |
Vom 17.06.2007 bis
18.06.2007 fand unser zweites gemeinsames Bogensporttrainingslager statt.
Wir hatten uns entschieden, einen Jagd/Feldkurs zu besuchen. Schwerpunkt des
Trainings war diesmal das richtige Beurteilen der Entfernungen. Unser
Trainer Willi WEICHSELBERGER hatte für uns den sehr anspruchsvollen
Jagd/Feld Parcours in Zwettl/Nö ausgesucht.
Am 17.06.2007, gegen
10.00 Uhr trafen sich 6 Schützen des LPSV NÖ sowie 2 Schützen des EKO Cobra
beim FITA-Platz des BSC Zwettl um gemeinsam den Parcours in Angriff zu
nehmen. Beim Eintreffen erwartete uns schon Wolf, ein Schützenkollege des
Clubs, um uns einzuweisen. Nach kurzem Smalltalk begannen wir unsere Geräte
einzuschießen.
 
(Heli Alteneder beim
Einschießen auf 50 m) (Franz Flescher beim Pfeiltest mit
dem Mathews Drenalin)
Die Temperaturen stiegen
mittlerweile schon auf 27 Grad, was angesichts der Bergstrecke, die wir noch
zu bewältigen hatten, lange Gesichter hervorrief. Renate und Conni zogen es
angesichts der Temperaturen und des Geländes vor, den Berg einfach Berg sein
zu lassen und blieben am schattigen Fitaplatz zurück.
Gut versorgt mit kühlen
Getränken brachte uns Willi zum Bergparcours. So wirklich wussten wir noch
nicht, was uns auf dem 24 Scheiben Parcours erwartet.
Wir begannen bei Scheibe
5 – gleich zum eingewöhnen eine 15 cm Auflage auf ca. 15 m. Danach kamen
gleich noch mehrere Scheiben von ca. 30 m bis 55 m Entfernung.
Extrem steile
Bergaufschüsse wurden von genau solchen Bergabschüssen abgelöst.

(v.l.n.r. Willi
Weichselberger und Heli Alteneder bei einem steilen 40 m Schuss)
Die Entfernungen waren
auf Grund des extremen Geländes sehr schwer zu schätzen. Noch dazu waren
manche Ziele auf dem Hang angebracht. Nicht nur für die traditionellen
Schützen Rudi Wukitsevits und Fritz Stolzenberg eine wirkliche
Herausforderung, auch Franz, Martin, Heli und Willi mussten einige
Änderungen an den Visieren und am Gerät vornehmen. Franz hatte diesmal
seinen Jagdrecurve zu Hause gelassen und den neuen Mathews Drenalin Compound
mitgenommen. Leider hatte er sein Visier nur bis 40 Meter eingeschossen und
musste daher am Parcours oft an der Scheibenoberkante anhalten.
Auch die Temperaturen
waren mittlerweile beachtlich gestiegen. An der Ostseite des Berges waren
die Scheiben bzw. die Standorte der Pflöcke in der prallen Sonne. Jetzt ging
es erst so richtig los. Steile Wege hinauf zu den Scheiben, Pfeile holen und
dann wieder weiter zu den nächsten Scheiben. Schwitzen ohne Ende, Staub,
Getränkeflaschen leer und einige Pfeile verschossen, so beendeten wir bei
Scheibe 4 den Parcours für den ersten Tag.
Müde, aber froh den
Parcours hinter uns gebracht zu haben fuhren wir zum Fita-Platz nach Zwettl
zurück. Dort wurden wir natürlich sofort von Wolf und Klaus mit isotonischen
Getränken aus der nahe gelegenen Brauerei erstversorgt. Der Abend verlief
sehr angenehm und mit den Schützenkollegen wurden rege Gespräche geführt.
Nach dem wir in den
Abendstunden unsere Unterkunft in Zwettl bezogen hatten ging’s noch in die
Stadt zum Abendessen. Müde und zufrieden zogen wir uns nach der Labung in
die Unterkunft zurück.
Am nächsten Tag um 10.00
Uhr waren wir natürlich wieder am Platz um die Geräte einzuschießen und
einige kleine Änderungen vorzunehmen. Diesmal waren wir besser vorbereitet –
mit richtig eingeschossenem Visier, neuen Pfeilen und mehreren
Flaschen Wasser ging es wieder auf den Parcours. Unser Trainer Willi hatte
noch einige gute Tipps für uns bereit, die das Entfernungsschätzen etwas
einfacher machen sollten. Diesmal waren die Verluste an Pfeilmaterial
äußerst gering, da wir die Tücken des Geländes ja schon kannten.

(v.l.n.r. Martin Bigl und
Willi Weichselberger bei Scheibe 10)
Nach ca. 4 Stunden Geh-
und Schießzeit beendeten wir äußerst zufrieden den Parcours und fuhren
wieder zum Trainingsplatz des BSC Zwettl zurück.
Nach einer kurzen
Feedbackrunde beendete Willi Weichselberger das offizielle
Trainingswochenende und nach der herzlichen Verabschiedung von den
Gastgebern und Schützenkollegen aus Zwettl traten wir zufrieden die
Heimreise an.
Unser Resümee – „Zwettl =
Härtetest“ – wir kommen aber gerne wieder.
Unser besonderer Dank
gilt den Schützenkollegen des BSC Zwettl, die uns freundlich aufgenommen und
versorgt haben sowie ihrem Obmann Klaus ENENGL, der uns dieses Training auf
dem sehr schönen und anspruchsvollen Jagd/Feld Kurs ermöglicht hat.
Franz Flescher/Renate
Leimhofer/Willi Weichselberger
|
3.
Trainingslager in Bärnschlag
Bericht |
Bogenjagdtage in Klein Kanada
Unser drittes Trainingslager, welches wir von 21.07.2007 bis 22.07.2007
veranstalteten, führte uns diesmal an einen ganz besonderen Ort. Nach Bärnkopf
im „tiefsten“ Waldviertel. Dort soll einer der landschaftlich schönsten 3D
Parcours in NÖ sein, sagte man uns. Die Erwartungen waren deshalb sehr hoch,
zumal uns Egon SCHRÖCK den Parcours schon vorher detailliert geschildert hatte.
Alleine die Anreise war schon ein Abenteuer für sich. Rudi vertraute ganz auf
sein neues Navigationssystem und war überzeugt, ohne Probleme die Örtlichkeit zu
finden. Naja, soweit so gut! Gegen 07.00 Uhr früh packten wir also die
Ausrüstung zusammen, beluden das Fahrzeug und machten uns auf den Weg vom
Marchfeld in Richtung Waldviertel. Nach fast 2 Stunden Anfahrt, wobei uns das
viel gepriesene Navigationssystem mehrmals auf diverse Forstwege umleitete,
waren wir endlich in Bärnkopf angekommen. Dazwischen hatte es bereits unzählige
Telefonate mit den anderen Anreisenden gegeben, die ebenfalls den richtigen Weg
noch nicht gefunden hatten.
Nach weiteren 2 km Fahrt durch Wald und Wiesen teilten sich plötzlich die Bäume
und gaben einen Anblick frei, der im Auto bei allen Insassen ein „Wau“ auslöste.
Vor uns lag ein großer dunkler Teich, der rundherum von Wald und Sumpfwiesen
umschlossen war. Die Sonne stand über den Bäumen und tauchte die ganze Gegend in
ein atemberaubendes Licht.

(Ausblick auf den Hubertusteich)
Als wir ausstiegen dachten wohl alle das Gleiche - Kanada könnte wirklich nicht
schöner sein, als dieses kleine Fleckchen Erde hier mitten im Waldviertel.
Rechts neben der Zufahrt stand ein Fahnenmast, auf dem die kanadische Flagge
aufgezogen war und links davon befand sich ein kleines Blockhüttendorf mit einem
kleinen Gasthaus direkt am Teich.

(Impressionen vom Hubertusteich)
Nach und nach trafen alle 22 Teilnehmer am See ein und Edi BAUER hatte sich
sogar einen eigenen Pfeilsuchhund mitgenommen.
Nach einer kurzen Lagebesprechung und einem ausgiebigen Frühstück wurden noch
die Formalitäten mit dem Unterkunftsgeber wegen der Blockhütten geklärt und die
Zimmerbesatzungen unter Bedachtnahme auf die moralischen und ethnischen
Grundsätze zusammengestellt.

(Blockhüttenromantik am Hubertusteich – unser Nachtlager)
Nachdem noch mit den Parcoursbetreibern Erni und Peter EIGNER einige Details
geklärt waren ging es endlich ab auf den Parcours. Die Bogenjagd in Klein
Kanada war eröffnet. Erni hatte mir noch vorher erzählt, dass einige neue 3D
Tiere aufgestellt wurden und dass uns spezielle Schüsse erwarten.
Wie vereinbart trafen wir uns auf dem nahe gelegenen Einschussplatz um die
Standortbestimmung durchzuführen. Andrea und Willi nahmen sich gleich um die
Neuanfänger an und erklärten ihnen die Grundlagen des Bogenschießens.
Unsere erfahrenen Schützen waren nach dem Einschießen natürlich nicht mehr zu
halten und starteten gleich auf den Parcours.
Willi und Andrea führten mit der Anfängergruppe eine Trainingseinheit durch und
gingen etwas später weg.

(Edi Bauer und Gattin, Rene Berends – Trainingsschüsse unter den kritischen
Blicken des Trainers Willi Weichselberger)
Der Parcours selbst bestand aus 30 3D Tieren, führte links von den Blockhütten,
rund um den Hubertusteich, über die Anhöhe bis zum oberen Badeteich und wieder
bergab zu den Blockhütten.
Die ersten, zu bejagenden Kunststofftiere waren äußerst trickreich gestellt und
es erforderte einige Anstrengungen unseren Schützen, die Pfeile richtig zu
platzieren.

(Na, die beiden Pfeile waren super – Gratulation Herr Karl)

(Papa und Sohn SYSEL auf dem Hochstand)
(Edi Bauer beim Schuss auf den Hirsch)
Es folgten Schüsse aus einer Gebüschgruppe mit kleinem Schussfenster auf eine
überdimensionale Cobra, wobei hier einige Schützen Mühe hatten ihre
verschossenen Pfeile wieder zu finden - so ist das halt beim Bogenschießen.
Der Parcours hatte aber noch wesentlich mehr zu bieten. Ein Abschusspflock
befand sich auf einem Floß im Wasser, auf das man nur über ein schmales Brett
gelangen konnte. Dem nicht genug - das Floß wackelte bei jeder Bewegung und
machte es den Schützen nicht gerade leicht, das Ziel zu treffen.

(Norbert Hofbauer und Michaela Chrastecky auf dem Floß)
Ein herrlicher Einfall den die Parcoursbauer Erni und Peter hier hatten. Danach
ging es wieder in den Wald zurück, wo mehrere kapitale Keiler und Hirsche aus
Kunststoff auf uns warteten. Selektive Schüsse wechselten einander ab und
dazwischen ein neuerliches "High Light". Im angrenzenden Sumpfgebiet erwartete
uns ein überdimensionaler Frosch, welcher halb im Wasser saß und dadurch nur ein
kleines Ziel bot.

(Scheibe 14 – der verzauberte Frosch)
Der Frosch musste auch noch von einem wackeligen Podest beschossen werden, aber
wir meisterten natürlich alle das Problem und zogen zufrieden zu den nächsten
Scheiben weiter.

(Rudi Wukitsevits beim Krötentümpel)
Hin und wieder hörte man einige unschöne Worte aus dem Wald klingen, welchen
immer ein „Krachen“ voran ging. Hmhm, da hat wohl jemand einen Pfeil nicht ins
Ziel gebracht – war wohl ein Stein im Weg oder so??
Irrtum - endlich gab es wieder einen Robin Hood-Schuss zu bewundern! Edi BAUER
ist immer für Überraschungen gut. In Schlagl/Raach, beim ersten Trainingslager
spaltete er noch große Bäume, aber hier am Bärnkopf bewies er absolute
Schützenklasse und spaltete den Pfeil seines Schützenkollegen Norbert HOFBAUER.
Die Tipps von Trainer Willi beginnen wohl zu wirken!
(Edi Bauer und sein schöner Robin Hood Schuss)
Ab Scheibe 17 war der Durst so groß, dass sich unsere Gruppe entschloss, eine
Pause beim Badeteich, welcher ca 200 m oberhalb des Parcours war, zu machen.
Als wir aus dem Wald kamen mussten wir die Liegewiese queren um zur Kantine zu
gelangen. Die Badegäste bekamen teilweise große Augen und blickten uns etwas
ungläubig an, als wir mit unserem kompletten Equipment bestückt quer über
die Liegewiese in Richtung Kantine gingen. Die Lage beruhigte sich jedoch
zusehends, da hinter uns noch 2 weitere Gruppen von Bogenschützen zwischen den
Badegästen in Richtung Kantine gingen. Zum Schluss würdigten uns die Badegäste
keines Blickes mehr.

(Die Rast am Badeteich v.l.n.r. Edi Bauer, (Sonja Hermann
und Michaela Chrastecky – die restlichen Rene Berends, Gerhard Vodera)
Teilnehmer wollten nicht erkannt werden)
Nach einer guten Stunde verabschiedeten wir uns vom Badesee und stiegen wieder
bei Scheibe 18 in den Parcours ein. Hier hatten sich Erni und Peter was ganz
besonderes einfallen lassen. Ein wunderschöner Schuss - steil bergab auf ca 50
Meter stand ein lebensgroßer Elch.

(Sonja Hermann beim 50 Meter Schuss auf den Elch)
Hier trennte sich die Spreu vom Weizen unter unseren Schützen. Speziell unsere
Damen hatten Probleme, mit ihren leichten Bögen auf die Distanz die Pfeile ins
Ziel zu bringen. Rund um den Elch war auch noch viel Strauchwerk und Unterholz,
welches die Pfeile verschluckte und die Suche sehr mühsam machte. Trotz allem
konnten fast alle Schützen ihre Pfeile bergen.

Pfeilsuche im Unterholz
Die nächsten Targets waren recht einfach zu beschießen. Man hatte wirklich Zeit,
die wunderschöne Landschaft und das tolle Wetter zu genießen.
Als nächste Überraschung erwartete uns ein Schuss von einer wackeligen
Hängebrücke auf einen ca. 25 m entfernten Wolf.

(Station Hängebrücke – Willi Weichselberger und Franz Flescher beim Abschuss)
Mittlerweile waren wir bereits 4 Stunden auf dem Parcours unterwegs und es
machte sich schon die Müdigkeit bei einigen unserer Schützen bemerkbar. Speziell
Fritz, der im afrikanischen Flachland aufgewachsen und beheimatet ist,
keuchte schon ganz schön bei den diversen Anstiegen. Und auch Edi’s
Pfeilsuchhund sah man schon die Müdigkeit an.

(Fritz Stolzenberg beim Konzentrieren vor dem Schuss)
Als letztes Ziel hatten wir auf ca 15 Meter einen größeren Fisch im Wasser zu
beschießen. Souverän meisterten alle diese letzte Aufgabe und setzten ihre
Pfeile ins Blatt.
Glücklich und zufrieden trafen alle nach viereinhalb Stunden bei den Blockhütten
ein.
Jetzt war Labung angesagt und der Wirt hatte bereits isotonische Getränke aus
der nahen Brauerei für uns bereitgestellt.
Auf der Terrasse mit Blick auf den Teich genossen wir den herrlichen
Sonnen-untergang und fühlten uns wie in den unendlichen Weiten von Kanada.
Inzwischen war auch Martin BIGL eingetroffen, der am Nachmittag ein Turnier in
Schlagl/Raach mitgemacht und dort den tollen vierten Platz erreicht hatte. Wozu
wir ihm an dieser Stelle herzlich gratulieren wollen! Er wollte dieses Training
aber nicht versäumen und ist extra noch nach Bärnkopf gekommen.
Als besonderes Schmankerl hatte der Wirt für uns fangfrische gebratene Forellen
vorbereitet, die uns ausgezeichnet mundeten. Den Abend verbrachten wir mit
hochgeistigen Gesprächen über verschossene Pfeile, diverse Fehlschüsse und
Analysen. Nach und nach aber stellte sich die Bettflucht ein und die
Gesprächsrunde löste sich gegen Mitternacht langsam auf.
Der nächste Morgen brachte ziemliche Abkühlung da es in der Nacht geregnet
hatte.
Nach dem Frühstück verabschiedeten sich Gerhard, Sonja, Susi und Rene. Die vier
traten die Heimreise an.
Das Wetter besserte sich leider nicht viel und auch kalter Wind stellte sich
ein. Trotz dieser widrigen Wetterverhältnisse gingen die verbliebenen Teilnehmer
nochmals auf den Parcours. Unsere Gruppe brach nach Scheibe 13 aber ab und trat
ebenfalls die Heimreise an, da es wieder zu regnen begonnen hatte. Die zweite
Gruppe kämpfte sich weiter tapfer durch den gesamten Parcours und schloss diesen
auch erfolgreich ab.

(v.l.n.r. Willi Weichselberger, Andrea Weichselberger, Martin Bigl und Fritz
Stolzenberg)
Nach einem guten Essen und der Abschlussbesprechung verließen auch die letzten
unserer tapferen Schützen dieses idyllische Fleckchen Erde.
Unserer Meinung nach ist der Parcours landschaftlich wirklich einer der
schönsten 3D Kurse in Niederösterreich und jederzeit eine Reise Wert. Die
Parcoursbetreiber, Erni und Peter EIGNER haben sich wirklich bemüht, einen
selektiven und reizvollen Kurs aufzustellen und das ist ihnen in jedem Fall
gelungen.
| |
 |
|
| |
Zur Bildergalerie |
|
|
Trainingstag "Hohe Wand"
Bericht |
Wegen
der Urlaubszeit hatten wir uns entschlossen, im August nur ein eintägiges
Training zu veranstalten. Unsere Ortswahl viel diesmal auf den 3D-Parcour im
Erholungsgebiet „Hohe Wand“, wo uns traumhaft schönes Wetter und 28 3D-Tiere
erwarteten.
Nach
einer beeindruckenden Anfahrt – so manchem Beifahrer soll etwas mulmig geworden
sein – trafen sich die 18 Teilnehmer im Alpengasthof Postl. Nach einer kleinen
Stärkung machte sich die erste Gruppe auch schon auf den Weg ins Gelände.
Für den
Rest ging es vorher noch auf die nahe gelegene Kuhweide, wo zwei 3D Tiere
aufgestellt waren.
Während
sich die erfahreneren Schützen mit ein paar Pfeilen einschossen, versuchten sich
einige Neuzugänge unter der Anleitung von Trainer Willi WEICHSELBERGER und
seiner Gattin Andrea erfolgreich an den ersten Zielen.

Nach
kurzer Zeit machte sich dann die nächste Gruppe auf den Weg und unser Trainer
Willi folgte kurz darauf mit seinen Schützen.
Trotz
der - für so manchen Flachland-Indianer beängstigend steilen Anfahrt - war der
Parcour auf dem Plateau der Hohen Wand auch für diejenigen, die nicht mit einer
Bergsteigerkondition ausgestattet sind, leicht zu schaffen. Die An- und Abstiege
von Tier zu Tier waren auf dem trockenen Waldboden leicht zu schaffen und der
Ausblick auf das umliegende Land entschädigte für jede Anstrengung.

Renate Leimhofer beim Schuss auf den liegenden Hirsch

Der
Parcours überraschte uns mit so manchem, raffiniert aufgestelltem, größerem und
kleinerem Getier – vor allem die Bergauf- und Bergabschüsse wurden von einigen
Schützen falsch berechnet und so blieb uns auch die manchmal mühsame Pfeilsuche
im Unterholz nicht erspart.

Einer braucht nicht zu suchen – Gratulation Kollege SCHRÖCK
Auch an
diesem Tag gelangen unseren Schützen wieder einige Kunstschüsse! So wurde ein
Hirsch von Franz FLESCHER mit einem Schuss „entweiht“
und von
Michaela CHRASTECKY wieder Kleinholz gespalten.
 
Zum Ende
des Parcours wartete noch ein „Treestand" auf uns, von dem man auf einen, in
einem kleinen Tümpel stehenden Frosch schießen musste. Dieser stellte sich,
trotz geringer Entfernung, als schwieriger Schuss heraus und so mancher Pfeil
verschwand für immer in den ewigen Jagdgründen.
 
Schwierige Schüsse vom Treestand - Rudolf WUKITSEVITS und Helmut
HALVAX
Zum
Abschluss trafen sich alle wieder im Alpengasthof Postl. Nachdem sich alle
gestärkt hatten, wurden von Franz FLESCHER an die anwesenden Schützen, die von
unserem Mitglied und Gönner Rudi WUKITSEVITS gespendeten T-Shirts mit dem
neuem Logo des Referates Bogensport übergeben.

Übergabe der Vereinskleidung durch den Referatsleiter an die
anwesenden Schützen
Trotz
einiger Pfeilverluste war auch dieser Trainingstag wieder ein gelungener. Vor
allem für unsere Neuzugänge und Jungschützen, denen es sehr viel Spaß gemacht
hat.
Unser
spezieller Dank gilt Rudolf WUKITSEVITS, Inhaber der Fa. HIRSCHNER für die
großzügige Spende der Vereinskleidung.
Renate
Leimhofer, Franz Flescher, Willi Weichselberger
|